Fachkräfte: Rekordmangel bei technischen Berufen

Fachkräfte: Rekordmangel bei technischen Berufen

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Die Lücke an Fachleuten für sogenannte MINT-Berufe – also Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – betrug im Oktober 338.000 Fachkräfte – noch einmal gut 42.000 mehr als vor einem Jahr. Das zeigt der neue MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Diese Fachkräfte gelten als besonders wichtig für die deutsche Wirtschaft, weil sie in überdurchschnittlich produktiven und innovativen Branchen arbeiten und daher besonders viel Wertschöpfung erwirtschaften. Vergrößert hat sich die Lücke vor allem auch mit Blick auf die Digitalisierung.

Hier hat sich der Mangel an IT-Kräften allein in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt: Im Oktober 2017 fehlten 19.500 IT-Spezialisten, jetzt sind es nach dem MINT-Report schon 40.500. Ohne Zuwanderung wäre die Lücke jedoch noch weit größer, denn der Anteil an Migranten in den MINT-Berufen beträgt mittlerweile rund ein Fünftel – noch 2011 waren es nur gut 14 Prozent.

„Der Beitrag ausländischer MINT-Kräfte reicht vom Elektriker bis zum Ingenieur“, heißt es im Bericht. Das hebt den Wohlstand enorm: „Die zugewanderten Personen mit einer MINT-Qualifikation trugen 2017 mit rund 190 Milliarden Euro zur Wertschöpfung bei“, sagte IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke bei der Vorstellung der Studie.

Quelle: Fachkräfte: Rekordmangel bei technischen Berufen

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