Falsche Bescheidenheit und Angeberei

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Angeberei und falsche Bescheidenheit gelten als besonders unsympathisches Verhalten. Besonders schlecht kommt dieses Verhalten im Beruf an.

Großkotzige Prahlerei ist im Job meistens ungern gesehen. Um nicht aufzufallen, trotzdem aber seinem Geltungsbedürfnis zu folgen, versucht man es mit Worten zu maskieren.

Ein Beispiel, um seine Wichtigkeit zu betonen könnte.
► Als vermeintliche Beschwerde:
„Es ist so anstrengend, der einzige zu sein, dem mein Chef diese Aufgabe zutraut“.

► Mit scheinbarer Demut:
„Unglaublich, dass gerade ich diese Aufgabe von der Geschäftsleitung“.

Die erste Variante kommt in der Praxis öfters vor, scheint allerdings weniger wirksam zu sein. Diese Strategie funktioniert allerdings nur in wenigen Fällen oder für kurze Zeit.

► Am Ende bleiben meistens zwei Probleme stehen:

  1. Sie wirken weniger kompetent und sympathisch, als jemand der es nicht tut.
  2. Da dem Verursacher selbst sein Verhalten weniger auffällt, erträgt die Umwelt es bis zu einem Zeitpunkt, wo es nicht mehr erträglich. Dann ist der Betriebsfrieden gestört und meistens auch zu spät.

 

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