Flüchtlinge: Arbeit gefunden, trotzdem abgeschoben

19 Mandeln liegen unterhalb des Armaturenbretts. Jeden Tag, an dem Christian Gasteiger seinen Mitarbeiter in den vergangenen Wochen nach Hause fuhr, hat der die Kerne geknabbert und seinem Chef welche angeboten. Gasteiger isst nicht gern Mandeln pur. Aber er findet, es gehöre sich, sie zumindest anzunehmen. Ohnehin hat er einiges gelernt in Sachen Geben und Nehmen in den vergangenen Monaten. Landwirt Gasteiger, 34, hat im November 2016 einen Asylbewerber in seinem Familienunternehmen angestellt, bezahlt ihm mehr als den Mindestlohn, gerade wollte er mit dem Bau einer Dienstwohnung beginnen. Da kam vor drei Wochen der Brief vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf): Asylantrag abgelehnt, der Mitarbeiter müsse binnen 30 Tagen das Land verlassen, Gründe gegen eine Abschiebung liegen nicht vor.

Quelle: Flüchtlinge: Arbeit gefunden, trotzdem abgeschoben – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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