Frauen sind bei Wärme produktiver

Frauen sind bei Wärme produktiver

In Büros sollten höhere Temperaturen eingestellt werden, empfehlen Forscher aus Berlin und den USA. Sie haben ein Experiment gemacht, demzufolge Frauen mit zunehmender Wärme leistungsfähiger werden. Aber was ist mit den Männern?

Sie dreht noch die Heizung auf, wenn er schon längst im T-Shirt dasitzt: Im Alltag ist zu beobachten, dass Männer und Frauen Temperaturen manchmal ganz unterschiedlich empfinden. Forscher aus Berlin und den USA geben Frauen nun stichhaltige Argumente gegenüber ihren männlichen Kollegen an die Hand, wenn diese im Winter mal wieder die Fenster des Großraumbüros aufreißen wollen. Sie haben nämlich Hinweise darauf gefunden, dass die Raumtemperatur mehr als ein Wohlfühlfaktor zu sein scheint. Kühle oder stark klimatisierte Büros könnten der Studie zufolge sogar nachteilig für die Leistung der Mitarbeiterinnen sein.

Männer sind bei circa 20 Grad Celsius am produktivsten

Ein kontrolliertes Experiment mit mehr als 500 Studentinnen und Studenten ergab, dass Frauen bei Mathe- und Sprachaufgaben bei warmen Raumtemperaturen am besten abschnitten. Männer hingegen erbrachten ihre Top-Leistungen in kühleren Räumen – die Effekte waren aber weniger ausgeprägt. Deshalb sollten Bürotemperaturen den Forschern zufolge deutlich höher eingestellt werden als bisher, so das Fazit der Studie im Fachmagazin “Plos One”.

Die Teilnehmer des Experiments in Berlin sollten unter Zeitdruck Aufgaben in Kopfrechnen, Wortbildung und Logik lösen, der Anreiz war Geld. In unterschiedlichen Durchläufen variierten die Forscher die Temperatur im Raum zwischen 16 und 32,5 Grad Celsius. Die Studenten wurden den jeweiligen Bedingungen zufällig zugewiesen.

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Quelle: Frauen sind bei Wärme produktiver | Personal | Haufe

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