Führungspositionen: Zahl der weiblichen Chefs stagniert

Führungspositionen: Zahl der weiblichen Chefs stagniert

Dass Frauen noch immer in den Chefetagen in der Minderheit sind, ist schon lange keine Neuigkeit mehr. Bislang aber enthielten statistische Meldungen zu dem Thema eigentlich fast immer eine kleine Fortschrittsnachricht: Wenn auch im Schneckentempo – die Zahlen bewegten sich bislang nach oben.

Aber selbst das ist jetzt vorbei, glaubt man der neuesten Erhebung, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg an diesem Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach waren im Jahr 2018 rund 26 Prozent der Führungskräfte der obersten Leitungsebene in der Privatwirtschaft Frauen. Auf der zweiten Führungsebene lag ihr Anteil bei 40 Prozent. Das frappierende Detail: Beide Werte haben sich verglichen mit 2016 nicht verändert.

Besonders ernüchternd ist das mit Blick darauf, dass seit Januar 2016 das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in Kraft ist. Unternehmen legen seither verbindliche Zielgrößen für Frauenanteile in Vorständen und oberen Managementpositionen fest und veröffentlichen diese – für alle, die mehr als 500 Beschäftigte haben, ist das Pflicht. „Die Einführung des neuen Gesetzes hat – zumindest auf Betriebsebene – keinen weiteren Zuwachs gebracht“, resümieren die Studienautorinnen Susanne Kohaut und Iris Möller in einem schriftlichen Statement.

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Quelle: Führungspositionen: Zahl der weiblichen Chefs stagniert

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