Gerichtsentscheidung: Streitgespräch mit dem Chef kann als Arbeitsunfall gelten

Bricht ein Arbeitnehmer nach einem Gespräch mit dem Chef zusammen, kann es sich um einen Arbeitsunfall handeln, den die zuständige Berufsgenossenschaft entschädigen muss. Das entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel. Voraussetzung ist allerdings, dass der Chef den Arbeitnehmer vorgeladen hat oder der Beschäftigte sonst davon ausgehen konnte, dass das Gespräch im Interesse der Firma liegt. (Az: B 2 U 15/19 R)

Hintergrund ist im Streitfall ein Fehlbetrag bei einer Bankfiliale in Schleswig-Holstein. Der dafür wohl verantwortliche Mitarbeiter stand fest, und der aushilfsweise eingesetzte Filialleiter wollte Meldung geben. Die klagende Bankkauffrau hielt dies nicht für erforderlich und wollte den für die Kassendifferenz verantwortlichen Kollegen schützen. Hierüber kam es zu einem heftigen Streit mit dem Aushilfschef.

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