Googlen von Bewerbern: Nicht erwischen lassen!

Googlen von Bewerbern: Nicht erwischen lassen!

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Viele Personalverantwortliche in mittelständischen Unternehmen geben die Namen potentieller neuer Mitarbeiter bei Google und Facebook ein und schauen, was sie dort finden. Rechtsanwalt Dirk Bischoff erklärt, wieso das rechtlich problematisch ist – und welche Recherchen erlaubt sind.30 Millionen Deutsche sind auf Facebook vertreten, und über einen Großteil der übrigen findet man an anderen Stellen im Netz alle möglichen Informationen – ob in Zeitungsartikeln, in anderen sozialen Netzwerken oder auf vergessen geglaubten privaten Websites. Was liegt also näher, als Bewerber auf eine vakante Stelle im Laufe des Auswahlprozesses zu googlen?Immerhin jedes zweite Unternehmen, ergab eine Bitkom-Umfrage vor zwei Jahren, überprüft Bewerber in sozialen Netzwerken. Vorrangig zwar in berufsbezogenen Netzwerken wie Xing und Linkedin, teilweise aber auch bei eher privat genutzten wie Facebook. Doch während ersteres arbeitsrechtlich wohl unproblematisch ist, steht letzterem der Datenschutz entgegen, betont Arbeitsrechtler Dirk Bischoff: „Schließlich kann man bei Xing und Linkedin davon ausgehen, dass die Bewerber die Profile auch für solche Zwecke eingerichtet haben.“ Bei Facebook hingegen sehe das in aller Regel anders aus.

Quelle: Googlen von Bewerbern: Nicht erwischen lassen!

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