Haben Sie am Ende des Monats noch Geld übrig?

Zuerst einmal muss ich zugeben, dass es ein ungewöhnliches Gefühl ist, wenn am Ende des Monates noch Geld übrig ist. Meistens sind noch Tage übrig, für die das Geld. Es ist nun schon der dritte Monat in Folge und ganz eindeutig dem Coronavirus zuzuordnen.

Für den Einzelhandel mag es schlecht sein, aber ich fühle mich nicht wohl, wenn ich überall nur mit Einschränkungen einkaufen kann und Menschen sehe, die andern Menschen mit Misstrauen aus dem Weg gehen und anscheinend grimmig unter ihren Masken schauen. Da reduziere ich meinen Verbrauch lieber auf das, was notwendig ist und hoffe auf bessere Zeiten.

Ich mache mir natürlich Gedanken über die Folgen für den Handel, aber oft habe ich den Eindruck, dass oft auch die “deutsche Gründlichkeit” Schuld ist, dass es nicht so toll läuft. Zum Beispiel war ich gestern bei einem HNO-Arzt und alles was mich an Corona erinnerte, war der Hinweis, sich die Hände zu desinfizieren. Es gab keine Maskenpflicht, sondern nur einen freundlichen Hinweis, eine Maske benutzen zu können. Das Personal bewegte sich auch ohne Maske durch die Praxis. Am Thresen war zwar der übliche “Spuckschutz” ( was für ein ekliges Wort), aber man fühlte sich doch mit einer angenehmen Nähe beraten.

Es geht also, wenn man sich ein paar Gedanken macht.

Und für mein “übriges Geld” finde ich auch noch eine Lösung. Eventuell ein Kurzurlaub in Hessen bei meinen Kindern und außerdem muss mein betagtes Auto im Oktober zum TÜV. Eventuell ziehe ich den Termin ja vor, damit dass Thema wenigstens erledigt ist.

Lesen Sie auch:  Familien-und Gleichstellungspolitik: Was Lohntransparenzgesetz und Rückkehr in Vollzeit bedeuten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.