Handwerk warnt vor Wachstumsbremsen

Die Handwerkskonjunktur läuft rund. “Es ist das erfolgreichste 1. Quartal seit der deutschen Einheit”, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke laut Redetext auf der Frühjahrskonferenz des Deutschen Handwerkskammertages in Bielefeld. Das Handwerk habe deshalb seine Umsatzprognose vom Jahresbeginn angehoben. “Wir rechnen für 2017 nunmehr mit einem Umsatzanstieg von bis zu drei Prozent.” Die Zahl der Beschäftigten werde aber nur geringfügig steigen, da es an Fachkräften und Auszubildenden fehle. Von der Politik forderte Schwannecke, sich auch in der nächsten Legislaturperiode um die “Fachkräftesicherung und die nötigen Rahmenbedingungen” zu kümmern. Darüber hinaus warnte er, Steuern oder Abgaben zu erhöhen.Schwannecke sieht Spielraum für SteuersenkungenGift für das arbeitsintensive Handwerk ist nach den Worten des Generalsekretärs auch jede mögliche Steigerung der Sozialbeiträge. Vielmehr müssten die Steuern gesenkt werden. “Wir sind dafür, den Soli abzuschaffen, die kalte Progression abzumildern und den Mittelstandsbauch abzuflachen”, sagte er. “Das Geld dafür ist da – Steuer und Beitragseinnahmen sprudeln.”

Quelle: Handwerk warnt vor Wachstumsbremsen – dhz.net

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