Homeoffice: Mobiles Arbeiten löst auch gesellschaftliche Probleme

Homeoffice: Mobiles Arbeiten löst auch gesellschaftliche Probleme

Kürzlich machten 15 Bürgermeister aus Mecklenburg-Vorpommern den Bewohnern Berlins ein ungewöhnliches Angebot. Einen „unverstellten Blick auf atemberaubende Landschaften, Wohnraum, Grundstücke“ – all das gebe es reichlich in ihrem Bundesland, schrieben die Kommunalpolitiker in einem gemeinsamen Aufruf. Die Berliner sollten darüber nachdenken, ob sie ihren Hauptwohnsitz nicht in den Norden verlagern könnten. Den Neulingen werde dann sehr gern geholfen, auch solchen mit Job in Berlin. Man sei ja heutzutage weniger denn je gezwungen, seine Arbeitszeit in der Firma zu verbringen.

Zwar meldeten sich anschließend sofort Kritiker mit dem Hinweis, dass Internet- und Bahnverbindung vielerorts dürftig seien. Das mache es schwer, vom Strandkorb oder vom Hochsitz aus Büromails zu erledigen.

Doch der Bürgermeister-Aufruf macht deutlich: Unternehmen, die mobiles Arbeiten ernsthaft durchsetzen, tun nicht nur ihren Beschäftigten einen Gefallen, sie lindern gleich mehrere gesellschaftliche Probleme. Wohnungsnot, vom Verkehr verstopfte Innenstädte, Frust über Abwanderung aus Kleinstädten und Dörfern. Wer etwa von Berlin nach Cottbus zieht, an Montagen und Freitagen zu Hause arbeitet und sonst den Zug in die Hauptstadt nimmt, entlastet Wohnungsmarkt und Transportwege. Gerade der Großraum Berlin wäre wie geschaffen als Schauplatz der Homeoffice-Revolution: In keiner westlichen Industrienation gibt es rund um die Hauptstadt so billige Häuser und Grundstücke wie hier.

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Quelle: Homeoffice: Mobiles Arbeiten löst auch gesellschaftliche Probleme

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