HuntsmanClariant: Neuer Chemiekonzern will Arbeitsplätze abbauen

„Ohne Stellenabbau wird der Zusammenschluss nicht auskommen“ räumt Clariant-Chef Hariolf Kottmann gegenüber der WirtschaftsWoche ein, „vor allem in den Servicefunktionen der Regionen wie IT, Finanzen, Personal und Einkauf werden Arbeitsplätze abgebaut.“ Eine konkrete Zahl nannte Kottmann nicht. Weiterhin plant das frisch fusionierte Unternehmen Zukäufe und setzt damit auch die deutschen Wettbewerber Evonik und Covestro unter Druck. „Wir sehen die neue Firma als Plattform, um in größerem Umfang internationale Akquisitionen vorzunehmen“, sagte Kottmann gegenüber dem Magazin. HuntsmanClariant erreicht einen Jahresumsatz von 13,2 Milliarden Dollar; nur Evonik ist im Spezialchemie-Geschäft mit 15,2 Milliarden größer. Kottmann hält in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine Größe zwischen 15 und 17 Milliarden Dollar für notwendig, um in der Branche vorne mitspielen zu können.Vor allem in China will das neue Unternehmen laut Kottmann wachsen. Clariant erwirtschaftet dort lediglich acht Prozent seines Jahresumsatzes. Erst kürzlich wurde über einen Zusammenschluss der chinesischen Konzerne Sinochem und Chemchina zum weltgrößten Chemiekonzern spekuliert. „Vor einem solchen Koloss habe ich keine Angst“, sagt Kottmann, „ein solches Unternehmen wäre erst einmal über Jahre mit Aufräumarbeiten beschäftigt.“ Bei den chinesischen Staatskonzernen seien oft nur die ausländischen Beteiligungen profitabel, während die chinesischen Geschäfte oft nicht wettbewerbsfähig seie

Quelle: HuntsmanClariant: Neuer Chemiekonzern will Arbeitsplätze abbauen

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