In welcher Sprache bewerbe ich mich richtig?

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten haben wir getestet, wie deutsche Unternehmen auf Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache reagieren.

Erwartungsgemäß lautete das Ergebnis:
Unternehmens-/ Betriebssprache ist in Deutschland die deutsche Sprache.

Das ist ganz besonders in folgenden Bereichen wichtig:

– Stellenausschreibungen und Vorbereitungen der Einstellung von Mitarbeitern
– Arbeitsplatzbeschreibungen
– Arbeitsvertrag und werktägliche Korrespondenz,  wie Lohnabrechnungen
– Mitteilungen am so genannten schwarzen Brett, bezüglich betrieblicher Vorgänge
– Sicherheitshinweise
– Verhandlungen auf der Ebene der Mitarbeiterbeteiligung (Mitbestimmung).

Diese Bereiche sind im Arbeitsrecht besonders stark durchnormiert.

Ganz besonders im Bewerbungsverfahren und den darauffolgenden Verhandlungen zum Arbeitsvertrag kommt es also darauf an, dass sich beide Seiten im wahrsten Sinne des Wortes „verstehen“. Aus diesem Grund sollten auch die Bewerbungsunterlagen (Anschreiben und Lebenslauf) in deutscher Sprache verfasst sein.

Aber auch im Arbeitsalltag kommt man meistens nicht ohne gute deutsche Sprachkenntnisse aus, da nicht jeder Kollege, Kunde oder Lieferant die englische oder eine andere Fremdsprache beherrscht.

International scheint eine Regel zu gelten:
man bewirbt sich immer in der Sprache , in der das Stellenangebot verfasst wurde.

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