Insolvenzwelle: Wie ein Meteoriteneinschlag 

E-Commerce-Riese Bechtle hat bereits vorsorglich alle Forderungen aus seinem  IT-Handelsgeschäft abgeschrieben und auf die bevorstehende Insolvenzwelle buchhalterisch  reagiert. Kaufmännische Vorsicht rechnet immer mit dem Schlimmsten und wird aktuell von Kreditversicherern bestätigt. Euler Hermes erwartet für 2020 weltweit eine tiefe Rezession und infolge eine Insolvenzwelle. Global betrachtet, könnte die Zahl der Pleiten gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel steigen, in den USA sogar um 25 Prozent, in Europa 19 Prozent. Etwas glimpflicher könnten Unternehmen in Deutschland davon kommen: Hier gehen die Kreditversicherer von einem Anstieg der Insolvenzen von mindestens zehn Prozent aus.

Die Wirtschaftskraft könnte um 3,3 Prozent zurückgehen, das würde umgerechnet neun Billionen US-Dollar entsprechen oder dem Bruttoinlandsprodukt von Deutschland und Japan zusammen. Ein Schaden, der doppelt so hoch wäre wie in der Finanzkrise 2009, zitiert dpa Ludovic Subran, Chefvolkswirt von Allianz und Euler Hermes. »Das hinterlässt Spuren wie bei einem Meteoriteneinschlag, die nicht von heute auf morgen wieder verschwinden«.

Die deutschen Unternehmen würden durch die staatlichen Hilfen stabilisiert, sagte Euler Hermes Deutschland-Chef Ron van het Hof. »Die Kehrseite dieser Medaille ist allerdings, dass die Schuldenlast für viele Unternehmen deutlich größer sein wird als vorher. Damit die Unternehmen davon nicht erdrückt werden, müssen in einem zweiten Schritt Lösungen gefunden werden, wie sie diese Schulden anschließend wieder abbauen können.«

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Quelle: Insolvenzwelle: Wie ein Meteoriteneinschlag – Security – CRN

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