Interview: Reines Homeoffice ist nicht zweckmäßig | Personal | Haufe

Haufe Online Redaktion: In den letzten Monaten haben viele Menschen ausschließlich im Homeoffice gearbeitet. Wie lange können Teams so weiterarbeiten, ohne sich im wirklichen Leben, in einem richtigen Teambüro treffen zu können?

Vincent Huguet: Ich bevorzuge ein hybrides Modell, denn ausschließlich zu Hause zu arbeiten funktioniert nur für eine begrenzte Zeit. Das weiß ich aus eigener Erfahrung: Als wir Malt gegründet haben, lebte ich in Paris. Mein Mitgründer, unser CTO, lebte aus familiären Gründen in Lyon. Deshalb haben wir von Anfang an remote gearbeitet. Wir haben unsere Kultur und Arbeitsweise von Anfang an entsprechend organisiert, dafür Kollaborations-Software wie Slack angeschafft und haben erstmal gezeigt, dass Homeoffice und Remote Work in vielen Bereichen gut funktionieren. Ein Entwickler oder Designer, der sich konzentrieren muss, hat dafür in einem Teambüro oder Großraum nicht immer die besten Bedingungen.

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Aber selbst unsere Software-Entwickler haben mit der Zeit die Erfahrung gemacht, dass reines Homeoffice auf Dauer nicht zweckmäßig ist. Als wir dann später ein erstes zentrales Büro hatten, in dem wir uns zunächst nur für Meetings trafen, haben auch die Entwickler um eigene Arbeitsplätze gebeten. Da spielt natürlich der soziale Aspekt mit rein. Wenn man mit den Kollegen einen Kaffee trinkt, oder auch ein Bier, dann geschehen eben bestimmte Dinge: Manchmal lösen sich Probleme ganz nebenbei, für die man zuvor tagelang keine Lösung gefunden hat. Wir Menschen sind soziale Wesen und müssen uns austauschen. Wir sind also den umgekehrten Weg gegangen: aus dem Homeoffice ins Büro.

Wie häufig oder wie lange man im Homeoffice oder im Büro arbeiten kann, das hängt letztlich aber von den Aufgaben, dem Arbeitsbereich ab. Auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit ist wichtig. Junge Leute, die gerade erst eingearbeitet werden, müssen sich häufiger mit anderen treffen, um voneinander lernen zu können.

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Quelle: Interview: Reines Homeoffice ist nicht zweckmäßig | Personal | Haufe

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