Kfz-Steuer: Für den Zoll ist dieser Sprinter ein Pkw!

Mehrarbeit für Betriebe und Zusatzkosten für Kunden: Dieser Handwerksmeister wehrt sich gegen die neuen Kfz-Steuer-Bescheide vom Zoll – zur Not mit dem Zollstock.

INHALTSVERZEICHNIS

Auf einen Blick:

  • Handwerksmeister Andreas Ließke soll für vier Nutzfahrzeuge 2.700 Euro Kfz-Steuer mehr zahlen, weil der Zoll sie als Pkw eingestuft hat.
  • Einspruch hat er schon eingelegt, jetzt müsste er noch nachweisen, dass auch große Wagen, wie sein neuer Mercedes Sprinter, wirklich keine Pkw sind.
  • Gegen den bürokratischen Aufwand und die Mehrkosten will sich Ließke wehren, notfalls vor Gericht „durch alle Instanzen“ und mit einer Online-Petition.

Andreas Ließke soll zahlen – rund 2.700 Euro Kfz-Steuer mehr als bisher für vier leichte Nutzfahrzeuge. Der Grund: Der Zoll hat seine Firmenwagen als Pkw eingestuft – auch den Vito Mixto und den sogar Mercedes Sprinter. Für den Schornsteinfegermeister aus dem niedersächsischen Kirchgellersen ist das „völlig unverständlich“. Alle vier Fahrzeuge hatte die Zulassungsstelle zuvor als Lkw zugelassen. „Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Wagen so nicht angeschafft.“

Worum es geht: So stuft der Zoll leichte Nutzfahrzeuge als Pkw ein

Die geänderten Kfz-Steuer-Bescheide erhielt Ließke, weil der Zoll seit 2019 auch solche Fahrzeuge steuerlich als Pkw einstufen kann, die von der Zulassungsstelle als Lkw zugelassen wurden. Der Zoll entscheidet dabei mittels einer Software nach der Zahl der möglichen Sitzplätze gemäß Zulassung. Eigentlich müsste er auch den Anteil der Ladefläche der Wagen berücksichtigen. Doch weil der nicht in der Zulassung steht, müssen die Fahrzeughalter nun beweisen, dass die Ladefläche mehr als die Hälfte der gesamten Nutzfläche des Fahrzeugs ausmacht.

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Quelle: Kfz-Steuer: Für den Zoll ist dieser Sprinter ein Pkw!

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