Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer

Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer

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Die meisten Chefs wollen sie loswerden: Angestellte, die häufiger krank sind als gesund. Wann kann man ihnen kündigen? Acht Irrtümer rund um die Kündigung wegen Krankheit – und was tatsächlich gilt.

Irrtum 1: Krankheit schützt vor Kündigung

„Dann werde ich eben krank, dann kann ich nicht gekündigt werden“ – diesen Satz hört Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, immer wieder. Ein Mythos: Tatsächlich schützt Krankheit nicht vor Kündigung; kranken Mitarbeitern können Arbeitgeber ebenso kündigen wie gesunden.

Chefs können aber nicht mal eben einen Mitarbeiter feuern, nur weil er einmal im Jahr in einer wichtigen Projektphase an der Grippe erkrankt; denn in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Demnach können Arbeitgeber Mitarbeitern, die länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sind, nur aus verhaltens-, personen- oder betriebsbedingten Gründen ordentlich kündigen. Eine Kündigung wegen Krankheit ist eine personenbedingte Kündigung; damit sie wirksam ist, müssen gewisse Voraussetzungen zutreffen. Gegen eine krankheitsbedingte Kündigung kann ein Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen klagen (§ 4 KSchG).

Quelle: Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer | impulse

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