Kurzfristige Beschäftigung: Berufsmäßigkeit richtig prüfen 

Berufsmäßigkeit gilt als K.-o.-Kriterium für einen versicherungsfreien kurzfristigen Minijob. Dies gilt aber nur, wenn das erzielte Arbeitsentgelt eine Entgeltgrenze überschreitet. Um die Berufsmäßigkeit richtig zu prüfen, sind einige Kriterien zu beachten.

  1. auf längstens 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres befristet ist und,
  2. sofern das monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt,
  3. nicht berufsmäßig ausgeübt wird.

Prüfung der Entgeltgrenze beim kurzfristigen Minijob

Vor der Prüfung der berufsmäßigen Beschäftigung steht die Prüfung der Entgeltgrenze. Hierbei handelt es sich um einen Monatswert von 450 Euro. Die Prüfung, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro im Monat übersteigt, erfolgt für den gesamten Beschäftigungszeitraum im Rahmen einer Prognose. Hierbei sind u.a.

  • bei einer Rahmenvereinbarung mit mehreren Beschäftigungszeiträumen die zu erwartenden Arbeitsentgelte aus allen Kalendermonaten, in denen Arbeitsentgelt bezogen wird sowie
  • das Arbeitsentgelt aus einer parallel laufenden kurzfristigen Beschäftigung

zu berücksichtigen. Beläuft sich das in dem Gesamtzeitraum mit hinreichender Sicherheit zu erwartende Arbeitsentgelt im Kalendermonatsdurchschnitt auf mehr als 450 Euro, ist im nächsten Schritt zu prüfen, ob die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird.

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Quelle: Kurzfristige Beschäftigung: Berufsmäßigkeit richtig prüfen | Personal | Haufe

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