Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden

Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden

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Es ist ein kalter Sonntagmittag im Hamburger Hafen. Auf der Ladefläche eines LKW sitzen fünf Männer und kochen Suppe. Seit fünf Tagen leben die Fahrer aus Weißrussland zwischen Kabine und Ladefläche, warten auf ihre Fracht. Eine Ecke weiter verbringen polnische LKW-Fahrer ihr Wochenende. 600 Euro verdienen sie im Monat – zu wenig, um sich einen Stellplatz auf einem Autohof leisten zu können. Denn dort kostet das Parken Geld. Zwei Dixi-Klos auf der Straße sind die einzigen sanitären Anlagen hier.

Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden
Schlafen, kochen, leben auf wenigen Quadratmetern – so sieht der Alltag osteuropäischer LKW-Fahrer aus. Das wollte die EU durch eine Verordnung eindämmen, doch die Umsetzung scheitert an mangelnden Kontrollen.

Günstige Fahrer, niedrige Preise

Kaum Hygiene, wenig Möglichkeit zur Erholung: Das ist die andere Seite von Europa- Grenzenlos. Denn durch den offenen Markt stehen europaweit Speditionen in Konkurrenz zueinander. Wer bei seinen Fahrern spart, kann die niedrigsten Preise anbieten. Treu dem Motto: Die günstigste Spedition bekommt den Zuschlag. “In Osteuropa haben wir andere Sozialstandards, wir haben andere Lebensbedingungen und da haben wir einfach eine ganz andere Kostensituation, Lohnsituation”, erklärt der  Spediteur Bernd Kreutz. “Die Lohnkosten sind in der Spedition neben den Dieselkosten natürlich die Hauptkostenfaktoren.” Und da wird dann gespart.

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Quelle: Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden | Das Erste – Panorama – Sendungen – 2014

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