Ministerpräsident fordert Mindestlohn-Kontrollen ohne Waffen

Ministerpräsident fordert Mindestlohn-Kontrollen ohne Waffen

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist für die Kontrolle der Mindestlöhne zuständig. Doch die Art und Weise ihrer Kontrollen ist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ein Dorn im Auge. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel forderte er: „Mindestlohn-Kontrollen des Zolls in Unternehmen müssen ohne Uniform und Waffen ablaufen.“ Der Staat könne nicht jedem Unternehmer als potenziellem Betrüger begegnen. Es sei kein Wunder, dass die Betroffenen verärgert seien, so der CDU-Politiker.

2018: Zoll deckt viele Mindestlohnverstöße auf

Der Zoll hat Arbeitgeber im Baugewerbe 2018 besonders häufig unter die Lupe genommen. Der Spitzenreiter bei Verstößen ist aber eine andere Branche.

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Als Negativbeispiel für das Vorgehen der FKS nannte Kretschmer den Fall eines Bäckerladens, in den der Zoll „mit allem Drum und Dran einmarschiert“ sei. „Der ist Dorfgespräch, egal was gewesen ist, das ist unanständig“, kritisierte er. Die Frage sei, wie der Staat auftrete.

Quelle: Ministerpräsident fordert Mindestlohn-Kontrollen ohne Waffen

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