Na toll: Airbus   80 Millionen Euro für ausgeschiedenen Airbus-Manager

Na toll: Airbus   80 Millionen Euro für ausgeschiedenen Airbus-Manager

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In Frankreich ist Jean-Paul Gut eine Legende. Einer, der den Flugzeugbauer Airbus groß gemacht hat, zur Nummer zwei in der Welt hinter Boeing. Monsieur Gut war im Konzern der Dealmaker: Airbus schickte ihn immer dann in die Schlacht, wenn Gespräche mit einem Käufer klemmten, vor allem bei den ganz dicken Dingern. Jenen Deals, bei denen es um Dutzende Flieger und zig Milliarden auf einen Schlag ging. Wie er das machte, blieb sein Geheimnis. Im Karriere-Netzwerk LinkedIn empfiehlt er sich noch heute als Mann “von großer Diskretion”.Klar ist: Jean-Paul Gut leitete bis 2007 jene Vertriebsabteilung in Paris, die heute im Zentrum des Schmiergeldskandals bei Airbus steht. Der deutsche Konzernchef Tom Enders hat sie als “Bullshit Castle” ausgemacht, als Ort, an dem vermutlich Schmiergeldgeflechte geknüpft wurden, um Airbus-Flieger zu verkaufen. 2016 hat Enders die Abteilung geschlossen – als lautes Ausrufezeichen, dass er es ernst meint mit seinem Saubermann-Kurs.

Quelle: Airbus: 80 Millionen Euro für ausgeschiedenen Airbus-Manager – SPIEGEL ONLINE

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