Netflix und Handys: viel Menschen leiden unter Schlafmangel

Netflix und Handys: viel Menschen leiden unter Schlafmangel

WirtschaftsWoche: Herr Meadows, wie sollte es sich anfühlen, wenn man genug geschlafen hat und dann morgens aufsteht?
Guy Meadows: Es fühlt sich an, als hätte man Superkräfte, als könnte man die ganze Welt erobern. Du bist fokussiert und aufmerksam. Das ist der Schlüssel: Wenn du dich fokussieren kannst, kannst du etwas lernen, dir Dinge merken, kommunizieren, Probleme lösen und vieles mehr. Und all das mit einer Leichtigkeit. Du fühlst dich voller Energie und voll da. Und, ganz wichtig: Du fühlst dich glücklich, du hast mehr Leidenschaft und Liebe für dich selbst, aber auch für andere. Wenn du gut geschlafen hast, ist alles besser.

Sie sagen aber: Dieses Gefühl kennen viele Menschen gar nicht mehr.
Wir sehen das jeden Tag in den Unternehmen: Die Menschen haben vergessen, wie es sich anfühlt, erholt aufzuwachen. Bei einer Umfrage unter 25.000 jungen Erwachsenen in Großbritannien hat nur ein Prozent angegeben, morgens vollkommen frisch und erholt aufzuwachen. Millionen Menschen wachen müde auf und pfeifen sich deshalb Energydrinks und Kaffee rein. Ein ganzer Markt existiert, um die Rolle des Schlafs zu ersetzen.

Sie konstatieren deshalb eine globale Epidemie des Schlafmangels. Was meinen Sie genau damit?
Der größere Teil der Weltbevölkerung gewährt sich selbst nicht ausreichend Schlaf. Das betrifft nicht nur die westliche Welt. Es gibt dafür einen eigenen Begriff: insufficient sleep syndrome. Die Menschen entscheiden sich aufgrund ihres Lebenswandels und ihrer Gewohnheiten dafür, nicht genug zu schlafen. Das Phänomen des absichtlichen Zuwenigschlafens hat immense Auswirkungen auf die Gesundheit von ganzen Bevölkerungen und die Produktivität ganzer Volkswirtschaften. Das geht bis in die Versicherungswirtschaft hinein, weil zum Beispiel so viele Autounfälle mit Schlafmangel zu tun haben.

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Quelle: Netflix und Handys: viel Menschen leiden unter Schlafmangel

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