Neuer Mindestlohn für Azubis: Eigentlich ein Witz

Neuer Mindestlohn für Azubis: Eigentlich ein Witz

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Mindestens 515 Euro sollen Azubis ab 2020 im ersten Lehrjahr verdienen. Das sieht ein Gesetzesentwurf der Bildungsministerin vor. Ein Mindestlohn ist gut, die Höhe ist trotzdem ein Witz.

In etwa 320 Euro für die Miete, 200 Euro für Verpflegung, 40 Euro für den HVV und dann will man ja auch noch was erleben. Das waren so über den Daumen gepeilt die monatlichen Kosten, die ich vor knapp 15 Jahren einplanen musste, als ich Azubi in Hamburg war. Verdient habe ich übrigens im ersten Lehrjahr nur 300 Euro. Was erleben war da eigentlich gar nicht drin – hätte ich nicht noch bis spät abends in einer Kiezkneipe an der Bar gearbeitet. Dass so ein Gehalt viel zu wenig sei, findet auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Sie hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf durchs Kabinett gebracht, der für Auszubildende eine Mindestvergütung vorschreibt. 515 Euro sollen sie ab 2020 im ersten Lehrjahr bekommen. Im Zweiten kommen 18 Prozent drauf, im Dritten 35. Sie erkennt damit an, dass auch Azubis ihren Teil zur betrieblichen Wertschöpfung beitragen und entsprechend bezahlt werden sollen. 300 Euro – das war Dumping!

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Quelle: Neuer Mindestlohn für Azubis: Eigentlich ein Witz

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