NordLB will jede fünfte Stelle streichen

Bei der angeschlagenen NordLB stellt Konzernchef Thomas Bürkle quasi die komplette Bank auf den Prüfstand. 20 Prozent der Stellen sollen wegfallen, Verkäufe von Töchtern hält Bürkle für möglich.Die NordLB will sich mit Stellenstreichungen im großen Stil und Beteiligungsverkäufen aus der Krise kämpfen. Der seit Jahresbeginn amtierende Vorstandschef Thomas Bürkle kündigte am Dienstag an, dass in den kommenden Jahren jeder fünfte Arbeitsplatz wegfallen wird. Das Institut wolle seine Kosten bis Ende 2020 um 150 bis 200 Millionen Euro drücken und deshalb “mit bis zu 1250 Stellen weniger auskommen als heute”. Derzeit hat die drittgrößte deutsche Landesbank rund 6000 Mitarbeiter.Im Rahmen des Umbaus stellt Bürkle sämtliche Teile des NordLB-Konzerns inklusive aller Töchter und Beteiligungen auf den Prüfstand. Dazu zählt auch der Immobilienfinanzierer Deutsche Hypo, der rund 400 Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn von 105 Millionen Euro einfuhr. Bisher sei allerdings noch keine Entscheidung über einen möglichen Verkauf der Tochter getroffen worden, sagte ein Banksprecher. Durch die Veräußerung von Tafelsilber könnte die NordLB ihre Kapitalquote stärken. Auf der anderen Seite würden ihr künftig die Gewinnbeiträge der Deutschen Hypo fehlen.

Quelle: NordLB will jede fünfte Stelle streichen – manager magazin

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