Ordentliche Kündigung: Das müssen Arbeitgeber beachten

Wer als Arbeitgeber eine ordentliche Kündigung aussprechen will, muss vieles beachten. Die gesetzlichen Regeln im Überblick – und Musterschreiben für die ordentliche Kündigung.Was ist eine ordentliche Kündigung – und was unterscheidet sie von einer außerordentlichen Kündigung?Die ordentliche Kündigung beschreibt den Normalfall, ein Arbeitsverhältnis aufzulösen: Anders als bei einer außerordentlichen fristlosen Kündigung endet das Arbeitsverhältnis nicht sofort – sondern erst nach einer Frist. Diese ist vom Gesetz geregelt – kann aber auch individuell im Arbeitsvertrag festgelegt werden.Dürfen Arbeitgeber jedem Mitarbeiter ordentlich kündigen?Nein. Bestimmte Arbeitnehmergruppen können nach bestehendem Arbeitsrecht nur außerordentlich gekündigt werden. Dazu gehören: Betriebsratsmitglieder und Mitarbeiter mit besonderen Aufgaben, Auszubildende nach der Probezeit, Schwangere, Mütter bis zu vier Monate nach der Geburt, Mitarbeiter in Eltern- oder Pflegezeit (genauere Informationen dazu finden Sie in unserem Rechtsratgeber zur außerordentlichen Kündigung) – außerdem Mitarbeiter, denen laut Arbeits- oder Tarifvertrag beziehungsweise Betriebsvereinbarung ab einem bestimmten Alter oder einer bestimmten Dienstzeit eine Unkündbarkeit zusteht. Deshalb raten Experten, dass jeder Unternehmer vor einer Kündigung prüfen sollte, ob es für seine Branche einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag mit entsprechenden Regelungen gibt. Eine Übersicht über diese aktuell 443 Verträge stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Download bereit.

Quelle: Ordentliche Kündigung: Das müssen Arbeitgeber beachten | impulse

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