Pakete ins Büro bestellen – ist das eigentlich erlaubt?

Pakete ins Büro bestellen – ist das eigentlich erlaubt?

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Allein DHL rechnet in diesem Jahr mit acht Millionen Paketen zur Weihnachtszeit. Doch viele Arbeitnehmer stehen vor einem Problem: Wer tagsüber nicht zu Hause ist, kann auch keine Pakete annehmen. Und wer weder pensionierte Nachbarn noch eine Paketbox in der Nähe hat, muss seine Päckchen sonst wo abholen – im Zweifelsfall bis 18 Uhr. Viel bequemer wäre es doch, sich die Geschenke an den Arbeitsplatz liefern zu lassen. Doch vor der ersten Bestellung sollten Arbeitnehmer klären, ob das erlaubt ist.WERBUNGinRead invented by TeadsGrundsätzlich gilt: Wenn der Chef es nicht untersagt hat, dürfen Arbeitnehmer sich ihre Päckchen auch in den Betrieb liefern lassen. Aber einen rechtlichen Anspruch darauf haben sie nicht.Viele Unternehmen dulden private Lieferungen, solange der Aufwand dafür im Rahmen bleibt und der Betrieb nicht gestört wird, weil zum Beispiel die Kollegen am Empfang oder in der Poststelle zu nichts anderem mehr kommen.Hat der Chef ausdrücklich ein Verbot ausgesprochen, müssen sich Arbeitnehmer daran halten. Ansonsten droht ihnen eine Abmahnung – und im Wiederholungsfall sogar die Kündigung.”Wenn private Angelegenheiten generell verboten sind, gilt das auch für die Zustellung privater Pakete”, sagt Axel Döhr vom Infocenter der R+V Versicherung. “In einigen Unternehmen finden sich solche Angaben in der Betriebsordnung.”Die Rechtsschutzgesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbunds warnt außerdem: Auch wenn es erlaubt ist, sich Päckchen in den Betrieb liefern zu lassen, bedeutet dies noch lange nicht, dass Beschäftigte auch während der

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Quelle: Pakete ins Büro bestellen – ist das eigentlich erlaubt? – SPIEGEL ONLINE

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