Remote-Probearbeitstag: Kann das funktionieren?

Wegen Corona haben viele Unternehmen digitale Recruiting-Prozesse etabliert. Aber was ist mit Probearbeiten aus dem Homeoffice? Ein Erfahrungsbericht

Trotz Corona steht das (Arbeits-)Leben in Deutschland nicht still. Während auf der einen Seite zahlreiche Unternehmen stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind und mit Umsatzrückgängen, Kurzarbeit und Kündigungen zu kämpfen haben, profitieren andere Unternehmen sogar von höheren Nachfragen und Mehrarbeit. Die Konsequenz: Sie benötigen neue Mitarbeiter – und zwar möglichst schnell!

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Aber wie kann der Rekrutierungsprozess in der aktuellen Situation so umgesetzt werden, dass wenig Reibungsverluste entstehen? Ein virtuelles Vorstellungsgespräch können sich die meisten Unternehmen noch vorstellen, und auch die technischen Voraussetzungen dafür sind überschaubar. Doch wie kann ein Probearbeitstag, der normalerweise das Herzstück des gegenseitigen Kennenlernens ist, erfolgreich in den virtuellen Raum verlegt werden?

 Maisberger wagt den Selbstversuch

Notgedrungen wagte die Kommunikationsagentur Maisberger den „Selbstversuch“ – und ich damit auch: für den bereits vor der Corona-Pandemie gegründeten Standort in Bremen wurde nach einigen Wochen des Abwartens wieder aktiv nach Mitarbeitern gesucht. Das einzige Problem: Um die Geschäftsführung und die Kollegen in München kennenzulernen, wäre ein Austausch vor Ort sinnvoll – allerdings waren Züge und Flüge nur eingeschränkt verfügbar. Gleichzeitig arbeitete auch im Büro in München derzeit nur eine „Rumpfmannschaft“ – Social Distancing gehört schließlich immer noch zur obersten Bürgerpflicht. Wir mussten also alternative Wege gehen – und dabei herausfinden, wie aussagekräftig solch ein Tag des Mitarbeitens aus der Ferne sein kann.

Zweifel im Vorfeld

Als Maisberger mit dem Vorschlag eines „Remote-Probearbeitstages“ auf mich zukam, war ich zunächst zwiegespalten: Auf der einen Seite fand ich es toll, dass es mir in diesen Zeiten ermöglicht werden sollte, die Agentur, das Team und das Arbeiten in München näher kennenzulernen, gleichzeitig hatte ich aber auch Bedenken. Neben der Frage, ob der Funke auch virtuell überspringen könnte, machte mir auch das Thema Technik ein wenig Bauchschmerzen – denn was passiert, sollte auf einmal alles komplett zusammenbrechen?

Lasst die Spiele beginnen

Doch die Neugier siegte – und letztlich hatten wir ja auch kaum eine andere Wahl, als das Experiment zu wagen. Bereits im Vorfeld wurde mir die Agenda des Probearbeitstages zugeschickt, was mich beruhigte: Jetzt wusste ich zumindest, was auf mich zukommen würde und ich hatte den Eindruck, dass der Ablauf des Tages gut durchdacht war: Nach einer persönlichen Begrüßung durch die Agenturleitung standen einige Aufgaben auf dem Plan. Für jede Aufgabe wurde mir ein Ansprechpartner zur Seite gestellt, den ich bei Unklarheiten und Fragen anrufen konnte. Das alles vermittelte mir ein Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung. Vor der Mittagspause bekam ich sogar eine virtuelle Agenturführung. Auch wenn das Bild etwas verpixelt war – das war aber auch die einzige technische Panne des Tages – konnte ich einen guten Eindruck von den Räumen in München und den anwesenden Mitarbeitern gewinnen.

Das absolute Highlight war jedoch die Brainstorming-Session: Hier konnte ich live erleben, wie in der Agentur Aufgaben angegangen werden, wie das Team zusammenarbeitet und ob wir charakterlich auf derselben Wellenlänge sind. Mein Eindruck: Test bestanden!

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Quelle: Remote-Probearbeitstag: Kann das funktionieren?

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