Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft 

Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft 

Artikel bei Ihren Kontakten empfehlen:

Ihr Privatleben kommt zu kurz, weil Sie zu viel arbeiten? Vielleicht liegt’s an Ihrer Einstellung, meint eine amerikanische Soziologin. Sie rät zu einem radikalen Geisteswandel.

An der Arbeit stapeln sich die Aufträge und die Topfpflanze im Büro sieht man häufiger als die Gesichter von Freunden oder Familie: Da liegt die Diagnose „schlechte Work-Life-Balance“ auf der Hand.

Die auf das Thema Arbeit spezialisierte Soziologin Tracy Brower ist anderer Meinung. „Wir müssen aufhören, nach Work-Life-Balance zu streben“ – mit diesen Worten ist ihr Artikel auf der Website des Wirtschaftsmagazins Fast Company überschrieben. Darin spricht sich die Soziologin gegen den Begriff „Work-Life-Balance“ aus. Der Grund: Wie wir Dinge benennen, beeinflusse unser Denken und damit unser Handeln. „Ich gebe zu, dass wir ein Work-Life-Problem haben“, schreibt Brower. Sie sei aber überzeugt davon, dass das Konzept der „Balance“ zwischen Arbeit und Leben nicht hilfreich sei.

Brower nennt drei Gründe für ihre Argumentation:

1. Arbeit und Leben gehören zusammen

Arbeit gehört zum Leben dazu, schließlich bezahlt man davon Miete und Essen – und alles andere, was das Leben schön macht. Der Begriff „Work-Life-Balance“ trenne Arbeit und Leben künstlich voneinander, findet Brower: Entweder wir arbeiten, oder wir leben.

Sinnvoller sei es aber, die beiden Bereiche als miteinander verbunden zu sehen: „Wenn Sie Arbeit als Teil eines erfüllten Lebens sehen, fällt es Ihnen leichter zu erkennen, dass der Erfolg in einem Bereich oft auf den anderen abfärbt.“

Quelle: Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft | impulse

Artikel bei Ihren Kontakten empfehlen: