„Schnell ist ein Headhunter, wenn er sechs Monate braucht“

„Schnell ist ein Headhunter, wenn er sechs Monate braucht“

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Headhunter bleiben trotz Xing oder LinkedIn unersetzlich, sagt Christel Gade, Professorin an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef/Bonn. Das gilt vor allem, wenn Top-Manager rekrutiert werden sollen.

Frau Gade, vor wenigen Jahren war die Devise, wechselwillige Führungskräfte sollten sich direkt bei den Headhuntern melden. Und jetzt?

Ehrlich gesagt ist das aus Sicht der Personalberater nicht mehr unbedingt so, jedenfalls nicht aus Sicht derjenigen Beratungen, die sich als Headhunter – im Sinne des BDU mit seinen Standesregeln – verstehen. Da diese nur im Auftrag arbeiten, machen sie sich in jedem Einzelfall selbst auf die Suche über Netzwerke und eigene Datenbanken. Meldete sich früher ein Kandidat selbst, konnte das zur Bereicherung der Datenbank beitragen. Aber nur sehr selten passten diese Kandidaten dann auch zu einer aktuell freien Stelle in ihrem Portfolio. Kandidaten, die auf Suche sind, vertrauen sich den großen Beratern an.

Kandidaten können ihre Wechselbereitschaft heute mehr oder weniger offen an den einschlägigen Orten im Internet wie LinkedIn oder Xing kundtun. Hier werden sie von Unternehmen und gegebenenfalls auch Headhuntern gefunden und angesprochen. Da hat sich nicht viel geändert, außer, dass nun alles viel transparenter und zugänglicher ist. In vielen Fällen, wo man früher einen Headhunter brauchte, ist das gar nicht mehr nötig.

Quelle: „Schnell ist ein Headhunter, wenn er sechs Monate braucht“

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