Siemens: In der Kraftwerkssparte rückt der Stellenabbau näher

Siemens: In der Kraftwerkssparte rückt der Stellenabbau näher

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Im Energiegeschäft läuft es bei Siemens derzeit alles andere als rund. Die Windkraftsparte Siemens Gamesa überraschte und verärgerte gerade auch den Mutterkonzern mit der zweiten Gewinnwarnung in kurzer Zeit. Gleichzeitig hat die Kraftwerkssparte schwer zu kämpfen. Dabei gibt es zwei Herausforderungen für Siemens: Zum einen ist der Markt vor allem für große Gasturbinen schwach, es gibt Überkapazitäten bei allen Anbietern.„Das Marktumfeld hat sich keineswegs verbessert, sondern nachhaltig verschlechtert“, sagt ein Insider. Dies führt auch noch zu erheblichem Preisdruck. Außerdem ist die große Gasturbine von General Electric derzeit einen Tick effizienter als die von Siemens, auch das erleichtert die Geschäfte nicht.Seit Wochen laufen daher die Vorbereitungen für einen Stellenabbau in der Kraftwerkssparte Power and Gas. Das Handelsblatt hatte im August bereits über die Pläne berichtet. Laut Industrie- und Unternehmenskreisen steht noch nicht fest, wie viele Arbeitsplätze konkret gestrichen werden. Es geht aber um eine vierstellige Zahl. Auch sind Standorte gefährdet. Nach Informationen des „Manager Magazin“ könnten bis zu elf von 23 Standorten weltweit geschlossen werden.

Quelle: Siemens: In der Kraftwerkssparte rückt der Stellenabbau näher

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