Sprachkenntnisse im Lebenslauf verständlich angeben.

Führen Sie Ihre Sprachkenntnisse unter der entsprechenden Unterüberschrift auf. Sie können Sprachkenntnisse nach dem „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)” einschätzen. Die Stufen A1 bis C2 vermitteln, wie gut Sie die Sprachen beherrschen.

Diese Bewertung ist zu bevorzugen, da die Stufen eine klare Definition des Niveaus haben und auch per Zertifikat, also nachweisbar, erworben werden können. Abschlüsse in Schulen, Sprach- und Volksschulen sowie Universitäten in Europa richten sich einheitlich nach diesem System.

Das GER-System im Überblick:

  • A1: Sie können einfache, alltägliche Ausdrücke verstehen und gebrauchen, wenn der Gesprächspartner langsam und deutlich spricht.
  • A2: Sie können sich mit häufig gebrauchten, einfachen Formulierungen in routinemäßigen Situationen verständigen.
  • B1: Sie sind in der Sprachverwendung fortgeschritten und können sich mit Muttersprachlern problemlos über vertraute und unkomplizierte Themen unterhalten.
  • B2: Sie können sich fließend und spontan verständigen. Sie sind in der Lage, die hauptsächlichen Inhalte komplexer Texte und Themen zu erfassen und können sich in ihrem Fachgebiet frei verständigen.
  • C1: Sie können sich spontan, detailliert und fließend zu verschiedenen Themen äußern. Sie besitzten fachkundige Kenntnisse und verstehen implizite Bedeutungen in Texten.
  • C2: Ihre Kenntnisse sind annähernd auf Muttersprachniveau. Sie können Texte und Unterhaltungen mühelos verstehen und sich nuanciert, flüssig und spontan ausdrücken.

Bei Bewerbungen ist es auch möglich, Sprachkenntnisse selbst einzuschätzen. Sie können sie zum Beispiel folgendermaßen bewerten:

  • Grundkenntnisse: Sie beherrschen die grundlegenden Vokabeln und können sich auf einfachstem Niveau verständigen. Komplexere Unterhaltungen führen ist jedoch noch nicht möglich.
  • Gute Kenntnisse: Sie können einfache Gespräche führen und mit Mühe halbwegs korrekte Briefe verfassen. Viele Vokabeln müssen noch nachgeschlagen werden und Sie sind noch eher unsicher in der Sprache.
  • Sehr gute Kenntnisse: Sie können Alltagsgespräche problemlos führen und auch die schriftliche Kommunikation ist schon fast fehlerfrei. Komplexere Themen und besonders Fachvokabular bereiten aber noch immer Schwierigkeiten.
  • Fließend in Wort und Schrift: Über fast alle Themen können Sie souveräne Gespräche führen, und auch im Schriftverkehr ist sehr gute Kommunikation möglich. Zeitungen und Texte in Büchern können Sie weitestgehend problemlos verstehen. Es ist nicht mehr nötig, innerlich Texte oder Gedanken zu übersetzen. Die Sprache fließt aus ihnen heraus.
  • Verhandlungssicher: Sobald Sie auch komplexes, berufsbezogenes Fachvokabular beherrschen, die feinen Nuancen der Sprache verstehen und sicher auf ihr Gegenüber eingehen können, beherrschen Sie eine Sprache verhandlungssicher.
  • Muttersprache: Sie haben die Sprache von der frühen Kindheit an erlernt und beherrschen sie weitestgehend automatisch.

 

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