Studie zur Lohnlücke: Frauen verdienen mehr, als sie zugeben

Männer sollten die Familie ernähren und deshalb mehr verdienen als ihre Partnerin, die sich zu Hause um die Kinder kümmert. Diese gesellschaftliche Norm, die in Zeiten der Gleichberechtigung in den Augen vieler Menschen veraltet ist, sitzt offenbar tiefer in unseren Köpfen als bislang angenommen. Darauf lässt eine Studie schließen, die jetzt vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim veröffentlicht wurde. Michaela Slotwinski und Anja Roth, die beide an der Universität Basel forschen, zeigen in ihrer Untersuchung, dass ein hoher Anteil von Paaren in Umfragen angibt, dass die Männer mehr verdienen – selbst wenn es in Wahrheit umgekehrt ist. „Viele der Befragten passen ihre Antworten so an, dass sie der männlichen Ernährer-Norm entsprechen“, sagt Forscherin Slotwinski.

Männer verdienen im Schnitt deutlich mehr als Frauen. In Deutschland ist ihr Einkommen um 21 Prozent höher als das der Frauen, hat das Statistische Bundesamt errechnet. Die „bereinigte“ Lohnlücke, die unter anderem berücksichtigt, dass Frauen andere Berufe wählen und häufiger in Teilzeit arbeiten, beträgt hierzulande 6 Prozent. Nur bei etwa jedem siebten Paar verdient die Frau mehr als der Mann.

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Quelle: Studie zur Lohnlücke: Frauen verdienen mehr, als sie zugeben

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