Urlaubsanspruch in Corona-Zeiten – was zu beachten ist 

Die Corona-Epidemie hat die Urlaubspläne vieler Menschen durcheinander gebracht. Etliche Mitarbeiter wollen nun ausgefallene Reisen nachholen. Für Arbeitgeber heißt das, gerade auch in Zeiten von Kurzarbeit, auf ein vorausschauendes Urlaubsmanagement zu achten.

Frau in Liegestuhl vor Urlaubslandschaft
Endlich Urlaub! Viele Mitarbeiter wollen ihre wegen Corona ausgefallenen Ferien jetzt nachholen. Foto: © Pasko Maksim-stock.adobe.com

Lockdowns, Reisewarnungen, gestrichene Flüge und stornierte Hotelbuchungen haben in den letzten Monaten zahlreiche Ferienpläne zunichte gemacht, aber auch wirtschaftliche Faktoren wie Kurzarbeit deuchkreuzten Reisevorhaben. Bei vielen Mitarbeitern haben sich nun Urlaubszeiten angehäuft und sie wollen einen besseren Zeitpunkt abwarten, um ihre seit März genehmigten Urlaubstage später zu nehmen. Damit Unternehmen trotzdem handlungsfähig bleiben, müssen Personalabteilungen verstärkt auf ein vorausschauendes Urlaubsmanagement achten, rät der Personaldienstleister > Randstad.

Bei der Umplanung genehmigten Urlaubs die Übersicht behalten

Die Entscheidung, für welchen Zeitpunkt Mitarbeiter ihre schon genehmigten Urlaubstage umplanen, könne nur fallen, wenn sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einverstanden sind, sagt Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland. Wenn beide Seiten eine Neuplanung akzeptieren, sollte direkt ein Ersatztermin vereinbart werden, so Bolder, damit Führungskräfte und Personaler die Übersicht behalten und einer hohen Anhäufung von Resturlaub vorbeugen können.

Umsichtiges Urlaubsmanagement gerade auch bei Kurzarbeit

Genehmigte Urlaubsanträge verfallen trotz Kurzarbeit nicht, sondern bleiben gültig. Auch in dieser Zeit haben die Mitarbeiter Anspruch auf ein ungekürztes Urlaubsgeld.

Besonders in Krisenzeiten ist es wichtig, an bereits bestehenden Urlaubsplanungen festzuhalten und Mitarbeiter zur Planung ihres Resturlaubs zu animieren,

rät Andreas Bolder. So könne verhindert vermieden werden, dass viele Mitarbeiter gleichzeitig im Urlaub sind, wenn sich die Geschäftslage wieder normalisiert.

Urlaub gehört zu den Arbeitsschutzmaßnahmen

Bolder gibt außerdem zu bedenken, dass Unternehmen die Freizeit und den Urlaub ihrer Mitarbeiter respektieren müssen, da es sich um wichtige Maßnahmen im Arbeitsschutz handele. Laut dem Randstad Arbeitsbarometer vom letzten Monat hat mehr als jeder zweite Beschäftigte (53 Prozent) das Gefühl, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten für ihre Arbeitgeber erreichbar sein zu müssen. Dieser Trend könne sich negativ auf die Mitarbeitergesundheit und das Engagement auswirken, mahnt Bolder. Falls es trotz vorausschauender Urlaubsplanung zu unerwarteten Auftragsspitzen komme, hätten Unternehmen die Möglichkeit, ihre festangestellten Mitarbeiter kurzzeitig mit Leiharbeitern zu unterstützen, um handlungsfähig zu bleiben.

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Quelle: Urlaubsanspruch in Corona-Zeiten – was zu beachten ist – Personalwirtschaft.de

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