Urlaubstage abrunden ? Nicht erlaubt!

Urlaubstage abrunden ? Nicht erlaubt!

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Die Urlaubsberechnung kann kompliziert sein – insbesondere in flexiblen Arbeitssystemen. Bei Arbeitnehmern, die im Schichtbetrieb arbeiten, wird es häufig tarifvertraglich so geregelt, dass der Urlaubsanspruch auf Basis von Schichten berechnet wird. Dies bedeutet im Ergebnis, dass es zu einem Urlaubsanspruch mit Bruchteilen kommen kann. Im vorliegenden Fall waren es genau 28,15 Tage Urlaub, die einer Fluggastkontrolleurin zustanden. Der Arbeitgeber rundete diesen Anspruch aus praktischen Gründen auf 28 Tage ab zu Unrecht, entschied das BAG.

Urlaub zu Unrecht verfallen?

Die Arbeitnehmerin, die seit 2010 als Fluggastkontrolleurin im Schichtdienst am Flughafen beschäftigt ist, klagte vor Gericht auf Schadensersatz in Form von Ersatzurlaub für 0,15 Arbeitstage Urlaub aus dem Jahr 2016. Die Fluggastkontrolleurin machte geltend, dass sie für das Jahr 2016 einen Anspruch auf 28,15 Arbeitstage Urlaub gehabt habe. Tatsächlich wurden ihr vom Arbeitgeber jedoch nur 28 Urlaubstage bei insgesamt 244 Arbeitstagen, gewährt, sodass der restliche Urlaub zu Unrecht verfallen sei.

Der Arbeitgeber vertrat die Auffassung, dass Urlaubsansprüche, die sich auf einen Bruchteil von weniger als 0,5 Tagen belaufen, auf volle Arbeitstage abgerundet werden mussten.

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Quelle: Urlaubstage abrunden | Personal | Haufe

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