Verdachtskündigung: Wann ein Rauswurf auf Verdacht möglich ist 

Um einen Mitarbeiter wegen Fehlverhaltens zu kündigen, braucht es handfeste Beweise? Das stimmt so nicht: Mitunter reicht ein gut begründeter Verdacht aus. Was Chefs bei einer solchen Verdachtskündigung beachten müssen.Normalerweise braucht ein Unternehmer gute Gründe, bevor er eine Kündigung aussprechen darf. Leistet sich ein Mitarbeiter etwa ein Fehlverhalten, muss der Chef das genau dokumentieren – und in der Regel vorher auch noch eine Abmahnung schreiben. Anders bei der Verdachtskündigung.In welchen Fällen ist eine Verdachtskündigung möglich?Anders als bei einer Tatkündigung muss der Arbeitgeber bei einer Verdachtskündigung nicht lückenlos nachweisen, dass der Arbeitnehmer eine strafbare Handlung begangen hat. Er kann vielmehr zur Verdachtskündigung greifen, wenn er den Verdacht hat, dass der Mitarbeiter eine schwere Pflichtverletzung oder gar eine Straftat begangen hat, es aber an eindeutigen Beweisen fehlt. Er kann in diesem Fall keine ordentliche Kündigung aussprechen. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts rechtfertigt ein Verdacht aber in vielen Fällen eine außerordentliche Kündigung.„Das ist zum Beispiel der Fall, wenn regelmäßig etwas in der Kasse fehlt und alle Indizien auf einen Mitarbeiter hindeuten“, erläutert Uwe Schlegel, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der Verdacht auf Diebstahl kann die Kündigung begründen. Auch wenn der Arbeitnehmer nur fadenscheinige Erklärungen dafür hat, warum er Eigentum der Firma mit nach Hause genommen hat, rechtfertigt das unter Umständen eine Verdachtskündigung. Möglicherweise ist der verdächtigte Mitarbeiter tatsächlich unschuldig – trotzdem kann die Weiterbeschäftigung für den Betrieb unzumutbar sein.

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Quelle: Verdachtskündigung: Wann ein Rauswurf auf Verdacht möglich ist | impulse

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