Von der Kultur des freundlichen Vermeidens

Von der Kultur des freundlichen Vermeidens

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In der Schweizer Arbeitskultur werden Meinungsverschiedenheiten nur selten sichtbar. Mit dem Risiko, dass unterdrückte Emotionen zu toxischen Beziehungsspiralen werden.

Eine der Besonderheiten der Schweiz ist die respektvolle und freundliche Kommunikation, sowohl im Alltag als auch am Arbeitsplatz. Eine Meinungsverschiedenheit wird nur selten frontal ausgetragen, besonders wenn mehrere Personen anwesend sind.

Deutschland: Sachlich aufeinander einprügeln

In Deutschland kann ein ausgewiesener Spezialist einem Kollegen oder sogar seinem Chef sagen: «Ich bin da anderer Meinung». Man nennt dies eine «Auseinandersetzung», sozusagen ein sachliches aufeinander Einprügeln. Zeugen anderer Kulturen verfolgen manchmal fassungslos, wie dieselben Deutschen, die sich gerade noch fast schlugen, sich am Ende auf die Schulter klopfen und gemeinsam ein Feierabendbier trinken gehen.

Frankreich: Zwischen höflich und schroff

Die Beziehungen in Frankreich schwanken zwischen Höflichkeit und Schroffheit. Bei Meinungsverschiedenheiten versucht man zuerst «die Temperatur zu erkunden», um eine gemeinsame Basis zu finden. Bleibt die Suche nach einem gemeinsamen Tenor allerdings vergebens, kann die Situation schnell sehr emotional werden. Kritik und Vorwürfe gehen hin und her, bis der Vorgesetzte auf den Tisch haut und den Streit mit lauter Stimme beendet.

Schweiz: Freundliches Vermeiden

Welche Freude also, in der Schweiz zu arbeiten! Wirklich? In vielen Change-Projekten treffen wir Führungskräfte und Mitarbeiter, die Symptome der «Krankheit des freundlichen Vermeidens» aufweisen, wie dieser Bankangestellte: «In letzter Zeit wurden einige Punkte an einem Prozess kritisiert, für den ich verantwortlich bin. Was mic……………

 

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