Wann Rabatte lohnsteuerpflichtig sind  

Die Rabattgewährung an Mitarbeiter eines verbundenen Unternehmens war kürzlich Thema beim Bundesfinanzhof (BFH).

Rabatte beim Kauf eines Pkw für Mitarbeiter eines verbundenen Unternehmens

Der Kläger war bei einem Zulieferbetrieb eines Autoherstellers beschäftigt. Der Autobauer war mit 50 Prozent an dem Zulieferer beteiligt und nahm dessen Mitarbeiter in sein Rabattprogramm für Werksangehörige auf. Der Kläger kaufte 2015 ein Neufahrzeug und erhielt dabei im Rahmen der Mitarbeiterkonditionen einen Preisvorteil, der circa 1.700 Euro über dem üblichen Händlerabschlag lag. Außerdem wurden ihm die Überführungskosten in Höhe von 700 Euro erlassen. Das Finanzamt behandelte diese Vorteile als steuerpflichtigen Arbeitslohn.

Doch das Finanzgericht Köln gab der dagegen gerichteten Klage statt (  FG Köln, Urteil v. 11. Oktober 2018, 7 K 2053/17). Nach dessen Auffassung war weder in dem Pkw-Rabatt noch in dem Verzicht auf die Überführungskosten Arbeitslohn zu sehen. Entscheidend sei darauf abzustellen, dass der Autobauer die Rabatte im eigenwirtschaftlichen Verkaufsinteresse und nicht für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers gewährt habe. Der Hersteller erschließe sich bei den Mitarbeitern des Zulieferbetriebes eine leicht zugängliche Kundengruppe.

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Quelle: Wann Rabatte lohnsteuerpflichtig sind | Personal | Haufe

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