Warum du keine Ziele vorgeben solltest 

Warum du keine Ziele vorgeben solltest 

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a geht ihr beide im Schwarzwald wandern. Und dein Begleiter sagt: „Dein Ziel für heute sind 22 Kilometer, fünf mehr als beim letzten Mal.“ Du wirst ihm was husten, oder? So skurril die Szene im privaten Bereich anmutet, so gängig ist sie im Business-Umfeld: „Herr Martens, Ihr Vertriebsziel für 2019 für den mitteldeutschen Raum ist: zehn Prozent mehr Umsatz.“

Sie sagen nicht, was sie meinen

Jedes Jahr werden sie in Unternehmen geführt: die sogenannten Zielvereinbarungsgespräche. Dabei sei die Vereinbarung von einer Absprache auf Augenhöhe so weit entfernt wie der Schwarzwald vom Mississippi, ist Oliver Gorus, Inhaber der gleichnamigen Agentur, überzeugt. Die Ziele entstünden im Zuge der Unternehmensplanung. Da werde ein Globalziel formuliert, nach dem Motto: „Wir planen im kommenden Jahr eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent.“ Mal abgesehen davon, dass man die Welt nicht planen könne, diene diese Planungsgröße als Zielvorgabe, die nun durch sämtliche Hierarchieebenen herunter dekliniert werde. Bis zu unserem Mitarbeiter Uwe Martens. Und der ist nun kaum in der Position zu sagen: „Nee, lass mal. Das ist kein gutes Ziel für mich.“ Es sei lächerlich, einem Erwachsenen vorzugeben, was er sich vorzunehmen hat, so Gorus. „Ich halte das für übergriffig.“ Ziele hießen zwar so, seien jedoch im Grunde nichts anderes als Forderungen. Forderungen, die bei Nichterfüllung eine Sanktionierung nach sich ziehen. Dann solle man es doch auch so nennen. Alles andere sei Augenwischerei, so Gorus.

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Quelle: Warum du keine Ziele vorgeben solltest | t3n – digital pioneers

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