Wie lange ist die Krankschreibung eigentlich rückwirkend möglich?

Wie lange ist die Krankschreibung eigentlich rückwirkend möglich?

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Wer besonders erkältet ist, will seine Krankschreibung ungern sofort holen. Doch wie lange kann ein Arzt einen Arbeitnehmer eigentlich rückwirkend krankschreiben?

Der Herbst ist da – und mit ihm kommen die ersten krankheitsbedingten Fehltage. Husten, Schnupfen, Fieber und Gliederschmerzen sind die Symptome von Grippegeplagten. Wem es so ergeht, der denkt eher selten daran, am ersten Tag der Krankmeldung direkt einen Arzt aufzusuchen. Das ist auch okay, solange Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet sind, die Krankschreibung noch am selben Tag dem Arbeitgeber vorzulegen.

Rückwirkende Krankschreibung: Ärzte müssen jeden Fall genau prüfen

Krankschreibung: Im Herbst steigen die Krankmeldungen. (Foto: Shutterstock- baranq)

Wer es sich leisten kann, belässt es meist bei der ordnungsgemäßen Krankmeldung vor Arbeitsbeginn und legt den Arztbesuch auf einen anderen Tag. Laut §5 Entgeldfortzahlungsgesetz (EntgFG) sind Arbeitnehmer ohnehin erst verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Krankheitstag beim Chef vorzulegen – zumindest solange es auch hier keine anderslautende Vereinbarung gibt.

Doch wie lange kann ein Arzt einen Arbeitnehmer überhaupt rückwirkend krankschreiben und die abzugebende Krankschreibung zurückdatieren? Wer darauf eine Antwort sucht, findet sie in den Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien (AU-RL) der deutschen Krankenkasse. Laut ihnen sollen Ärzte ihre Patienten eigentlich gar nicht rückwirkend krankschrieben. So soll ein Missbrauch des Systems verhindert werden.

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Quelle: Wie lange ist die Krankschreibung eigentlich rückwirkend möglich?

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