Wollen Sie vermittelt werden?

Wollen Sie vermittelt werden?

Artikel bei Ihren Kontakten empfehlen:

Sie meinen, diese Frage könnte man sich ersparen, weil man doch aus diesem Grund Gastmitglied bei Netzwerk Arbeit ist? Denn einen Kandidaten zu vermitteln bedeutet einen großen Zeitaufwand, der geleistet werden muss. Und Zeit ist ein Faktor, der nicht unendlich zur Verfügung steht. Aber lesen Sie selbst:

Jedesmal zum Monatswechsel schreiben wir alle Kandidaten an und fragen nach, ob man zur Vermittlung zur Verfügung steht?
Bei Netzwerk Arbeit betreuen wir eine dreistellige Anzahl an Gastmitgliedern, die sich beruflich neu orientieren möchten. Ca. 45% davon befinden sich noch in einem Beschäftigungsverhältnis, möchten aber früher oder später aus finanziellen, bzw. privaten Gründen einen Arbeitgeberwechsel. Berufliche Weiterbildungen oder auch eine Reha können auch Gründe sein, warum man gerade einmal nicht für eine Vermittlung zur Verfügung steht. Aus diesem Grund schreiben wir einmal monatlich alle  unsere Gastmitglieder an und fragen, ob man zur Vermittlung zur Verfügung steht?

Für die Kandidaten, die die Frage positiv beantworten fertigen wir eine E-Mailvorlage an, mit der sie in Unternehmen durch uns vorgestellt werden. Von Fall zu Fall entscheiden wir uns entweder für eine Textnachricht, in der die Kandidaten beschrieben sind, oft kann aber auch ein Standard-Text benutzt werden, dem die anonymisierten Bewerbungsunterlagen beigefügt sind. Auf jeden Fall betrachten wir jede Vorstellung ganz individuell.

Anschließend beginnt die Recherche. Wir suchen nach passenden Stellenangeboten, berücksichtigen aber auch, dass nicht alle Stellen ausgeschrieben werden und versenden Initiativbewerbungen. Nicht jeder Vorgang gleicht sich, so dass man sagen kann, dass pro Kandidaten zwischen 2 und 4 Stunden benötigt werden, um ihn in Unternehmen vorzustellen. Wöchentlich kommen auf diesem Weg meistens mehr als 500 Bewerbungen zu den Unternehmen.

Lesen Sie auch:  Langzeitarbeitsloser Berliner: „Wenn es eng wird, geh ich Flaschen sammeln“ | Berliner Zeitung

Zeigt ein Unternehmen auf eine unserer Vorstellungen Interesse, entstehen Telefonate, in denen Details geklärt werden, um – falls dann weiteres Interesse besteht – den Kandidaten und das Unternehmen direkt miteinander vorzustellen.

Auf was kommt es also an?
Nur wenn Sie als Arbeitsuchender unsere monatliche Mail positiv beantworten, werden wir für Sie tätig und stellen Sie in Unternehmen vor.

Artikel bei Ihren Kontakten empfehlen: