Zu alt für den Job oder: slower, older, smarter?

Ein Airbus ist auf dem Weg über den Atlantik. Sie fliegt gleichbleibend mit 800 km/h in 30.000 Fuß (ca. 9 km) Höhe, als plötzlich ein Eurofighter mit Tempo Mach 2 auftaucht.

Der Pilot des Kampfjets bremst ab, fliegt neben dem Airbus her und grüßt den Piloten des Passagierflugzeugs per Funk: „Langweiliger Flug, was? Dann pass mal auf!“

Er rollt seinen Jet auf den Rücken, beschleunigt, durchbricht die Schallmauer, steigt rasant in eine schwindelerregende Höhe, nur um gleich darauf in einem atemberaubenden Sturzflug fast bis hinunter auf Meereshöhe zu stürzen. Mit einem Looping kehrt er neben den Airbus zurück und fragt: „Na, wie war das?“

Der Pilot des Airbusses antwortet: „Sehr beeindruckend. Aber jetzt schaust du mal her!“

Der Jetpilot beobachtet den Airbus, aber es passiert nichts. Er fliegt weiter stur geradeaus, mit immer gleichem Tempo. Nach fünf Minuten meldet sich der Airbus-Pilot per Funk:
„Na, was sagst Du jetzt!?“

Der Jetpilot fragt irritiert: „Was hast du denn gemacht?“ Der andere lacht und sagt:
„Ich bin aufgestanden, habe mir die Beine vertreten, bin nach hinten auf die Toilette gegangen, dann habe ich mir einen Kaffee und eine Zimtschnecke geholt und mich für die nächsten drei Nächte mit der Stewardess verabredet – in einem 5-Sterne-Hotel, das von meinem Arbeitgeber bezahlt wird.“

Die Moral der Geschichte ist:

Wenn du jung und permanent Vollgas bist, scheinen Geschwindigkeit und Adrenalin etwas Tolles zu sein. Aber wenn du älter und klüger wirst, sind Bequemlichkeit und Ruhe auch nicht zu verachten.

Man nennt das S.O.S.: slower, older, smarter.

Lesen Sie auch:  Mohamed aus Tunesien hat es bald geschafft